Aggregation
Einzelunfälle werden nach Jahr, Bundesland und Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt zusammengefasst.
Transparenz
Wie aus offenen Unfallatlas-Daten regionale Zeitreihen, Benchmarks und Rankings entstehen. Hier steht, was enthalten ist, wie gerechnet wird und wo die Grenzen der Auswertung liegen.
Quelle
Alle Unfallzahlen stammen aus dem Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Die Daten werden unter der Lizenz dl-de/by-2-0 veröffentlicht.
Ausgewertet wird der Zeitraum 2020 bis 2024. Der Unfallatlas hat erst ab 2020 eine vollständige Abdeckung aller Bundesländer erreicht; dadurch sind regionale Vergleiche ab 2020 wesentlich belastbarer.
Umfang
Erfasst werden polizeilich registrierte Unfälle mit Personenschaden. Dazu zählen Unfälle mit Getöteten, Schwerverletzten oder Leichtverletzten.
Reine Sachschadensunfälle sind im Unfallatlas nicht enthalten und erscheinen daher auch auf Unfallstatistik.online nicht.
Berechnung
Ein Datensatz erzeugt mehrere Produkte: Regionsseiten, Rankings, Diagramme, Benchmarks und JSON-Endpunkte.
Einzelunfälle werden nach Jahr, Bundesland und Landkreis beziehungsweise kreisfreier Stadt zusammengefasst.
Anteile wie Fahrrad, Dunkelheit oder nasse Fahrbahn beziehen sich auf alle Unfälle mit Personenschaden der jeweiligen Region.
Landkreise werden mit ihrem Bundesland verglichen; Bundesländer werden dem Deutschlandwert gegenübergestellt.
Datenqualität
Beim Build werden Seiten, strukturierte Daten, Rankings und JSON-Endpunkte automatisch geprüft. Zusätzlich werden Rankings nur für Regionen mit einer Mindestzahl an Unfällen erzeugt, damit kleine Fallzahlen nicht überinterpretiert werden.
Regionen ohne untergeordnete Landkreise oder kreisfreie Städte zeigen kein künstliches Landkreis-Ranking.
Grenzen
Die Auswertungen zeigen Unfallgeschehen, nicht automatisch individuelles Risiko. Für eine echte Risikoanalyse wären zusätzliche Daten nötig, etwa Einwohnerzahl, Verkehrsleistung, Straßennetz, Pendlerströme oder Wetterdaten.
Hohe absolute Unfallzahlen können stark mit Größe, Urbanität und Verkehrsmenge zusammenhängen. Deshalb werden neben absoluten Zahlen auch Anteile, Quoten und Trends gezeigt.
Unfallstatistik.online ist ein privates Informationsangebot und kein offizielles Angebot einer Behörde. Ziel ist, offene Daten verständlicher, vergleichbarer und besser nutzbar zu machen.